In Alleanza

Il blog del Centro Internazionale di Spiritualità

Epiphanie!

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Wenn ich die Texte von Epiphanie lese, der Aufbruch der Weisen, die nach Betlehem kommen und dem kleinen Kind in der Krippe zu huldigen, dann denke ich oft an dieses kleine Wunder in Slawgorod – Westsibirien. Es ist nicht am 6. Januar passiert, aber diese Familie, diese Mutter folgte dem Stern, der Hoffnung, die ihr im Dunkeln leuchtet, um dann ein grosses Licht zu sehen. Und sie trägt auf ihren Armen das kostbare Geschenk des Lebens – kostbar wie Gold, Weihrauch und Myrrhe. Gold für das kostbare Geschenk des Lebens, Weihrauch für das Gebet das zu Gott aufsteigt und erhört wird und Myrrhe, die Salbung der Heilung. Und deshalb möchte ich mit euch diese Geschichte teilen.

Bei unserem Abschied im Juli 2015 in Slawgorod erzählte eine junge Frau die Geschichte ihrer kleinen Tochter. Sie hielt sie dabei auf ihren Armen. Tränen standen in ihren Augen und auch in manchen von den Gläubigen, die Zeugnis dieses Wunders waren.

Im Sommer 2014 nach sechsmonatiger Schwangerschaft wurde die junge Mutter Swetlana ins Krankenhaus in die Hauptstadt Barnaul, das sind 8 Autostunden oder 9 Zugstunden von Slawgorod entfernt, eingeliefert. Mit Kaiserschnitt gebar sie ihre kleine Tochter, die laut Ärzten nicht lebensfähig war. Das kleine Kind kam in den Brutkasten, die Mutter in ihrem schlechten gesundheitlichen Zustand auf die Intensivstation.

Ihre Eltern kamen am Sonntag in die Kirche zum Gebet und erzählten uns ASC Schwestern von ihren grossen Sorgen und Nöten. Sr. Maria riet ihnen zur Nottaufe des Kindes. Die Grosseltern meinten, Swetlana möchte ihre kleine Tochter in der Kirche taufen lassen. Noch am gleichen Abend rief Swetlana bei uns Schwestern an und erzählte von ihrer grossen inneren Not und bat um Hilfe. Auf dringender Bitte von Sr. Maria – und weil ein Priester nicht zugelassen wurde ins Krankenhaus – taufte sie ihre kleine Tochter im Brutkasten im Krankenhaus. Gemeinsam beteten wir mit der ganzen Gemeinde um die Genesung des Kindes und die Stärkung der Mutter. Langsam machte das Kind kleine Fortschritte, war aber in der Entwicklung weit zurück.

Als Swetlana mit dem Baby nach Hause entlassen wurde, war noch immer unsicher ob das Kind für das Leben bereit ist. Wir rieten ihr zu einem uns bekannten alternativen Arzt zu gehen, der schon vielen Kleinkindern und auch Erwachsenen geholfen hat. Swetlana meinte, sie könne das nötige Geld nicht aufbringen. Wir konnten ihr dabei dank unserer Sponsoren helfen. Über einen längeren Zeitraum behandelte Dr. Klassen das Kind. Es machte immer grössere Fortschritte in seiner Entwicklung.

Bei einer der Nachkontrollen in Barnaul meinten die Ärzte es grenzt an ein Wunder, wie lebenstüchtig sich das Baby entwickelt hat.

Ein gutes halbes Jahr später konnten wir die feierliche Taufzeremonie und die Danksagung in der Kirche feiern.

Als Swetlana das Kind auf den Armen zu allen sagte, seht das ist das Wunder, dass unsere Schwestern mit Hilfe von Gott und Spendern gemacht haben, da konnten wir alle die große Dankbarkeit spüren.

 

Sr. Maria Hammerer, asc

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