In Alleanza

Il blog del Centro Internazionale di Spiritualità

Glaubst du, dass Gott dir verzeiht, und liebst du Ihn deshalb noch mehr?

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Das Gleichnis vom barmherzigen Vater und den zwei ungleichen Söhnen
Jeder von uns braucht den Augenblick der Umkehr, in dem er beginnt, anders zu leben. Jeder von uns sollte die Zeit und die Möglichkeit finden, zumindest in einer Angelegenheit sich zu verbessern. Denn all dein Tun und dein Umgang mit deinen Mitmenschen hängt davon ab, wie du bist.

Mahatma Gandhi hat von sich selbst erzählt: In meinem fünfzehnten Lebensjahr hab ich einen Diebstahl begangen. Ich war jemandem etwas schuldig, und so habe ich die goldene Uhr meines Vaters gestohlen, damit ich meine Schulden begleichen konnte. Jedoch konnte ich die Last meiner Sünde nicht ertragen. Ich schämte mich so sehr, dass ich zu meinem Vater kein Wort sagen konnte. Deshalb habe ich meine Beichte auf ein Blatt Papier geschrieben. Als ich mich dann mit dem Blatt in der Hand vor meinen Vater hinstellte, zitterte ich am ganzen Körper. Mein Vater las alles, was auf dem Zettel stand, er schloss die Augen und dann zerriss er den Zettel. „Es ist gut so“, sagte er, und nahm mich in seine Arme. – „Von da an“, sagte Gandhi, „habe ich meinen Vater noch mehr geliebt.“
Vergiss nicht, wie oft Gott dir schon verziehen hat, wie oft er dich in seine Arme nehmen wollte. Liebst du da deinen himmlischen Vater noch mehr? Wird er dir immer vertrauter? Glaubst du überhaupt, dass dir wirklich verziehen wurde? Bedenke, was uns die Heiligen sagen: Sobald du bereust, bist du unschuldig. Erinnere dich an den rechten Schächer auf Golgotha – es ist ihm einfach vergeben worden; am selben Tag noch ist er im Himmel – ein Verbrecher… Oder erinnere dich an den verlorenen Sohn im Gleichnis, das uns Jesus erzählt: er hat alles verschwendet, was er vom Vater genommen hatte. Dann kehrt er zum Vater zurück, barfuss und nackt. Er möchte wenigstens der letzte Diener im Haus seines Vaters sein. Der Vater aber sieht ihn schon von Weitem kommen und stürmt hinaus, er umarmt und küsst ihn, gibt ihm neue Kleider und veranstaltet ein Fest – weil er heil zurück¬gekommen ist. Begreifst du, dass Gott so ist? Das sagt uns Jesus, nicht Menschen sagen uns das. So ist Gott. Wirst du ab jetzt Gott, deinen Vater, mehr lieben?

Willi Klein, cpps

 

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